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Kulturreferent Richard Hillmeier

„Alle Bereiche der Kultur sind gleich wichtig!“

Wenn es um Kunst und Kultur in Valley geht, fällt sofort ein Name: Richard Hillmeier. Seit nunmehr sieben Jahren im Ehrenamt Kulturreferent hat der gebürtige Münchner hier schon viel erlebt. Er ist in der Gemeinde verwurzelt und kennt jeden Kulturschaffenden im Ort. Seit 2000 gibt es eine Partnerschaft zwischen der Gemeinde Fontanella in Italien und der Gemeinde Valley, für die Richard Hillmeier sich stark engagiert.

Von Dr. Helga Wäß

Richard Hillmeier, Kulturreferent der Gemeinde Valley

Richard Hillmeier, Kulturreferent der Gemeinde Valley

Herr Hillmeier sieben Jahre sind Sie als Gemeinderatsmitglied nun schon als Kulturreferent tätig. Eine lange Zeit!

Ja, eine lange und eine spannende Zeit. Bislang war Tom Brunner, der Leiter der Unterdarchinger Blaskapelle, mit mir als Kulturreferent tätig. Wir haben seit Jahren zwei Kulturreferenten. Er hat mit seinem Organisationstalent vor allem die Valleyer Kulturtage entscheidend mitgeprägt.
Sein Nachfolger ist seit einigen Wochen Reinhard Klamet.

Was konnte in der Vergangenheit für die Kulturschaffenden in der Gemeinde erreicht werden?

Wir haben vor über sechs Jahren die Kulturtage ins Leben gerufen. Dieses Kulturevent fand von Anfang an großen Anklang bei allen teilnehmenden Valleyer Kulturschaffenden, Künstlern und Vereinen. Der Zuspruch unserer Bürger, die Begeisterung bei Jung und Alt und die Besucherzahlen bestätigen dies.
Neben Tom Brunner hat Bernhard Wolf, der Rektor der Grund- und Mittelschule Mangfalltal, für die Kulturtage Großes geleistet. Ich möchte ihn als „Intendanten der Valleyer Kulturtage“ bezeichnen.

Und wo sehen Sie Ihre Rolle im Kulturreferat?

Meine Rolle konzentriert sich auf die Schwerpunkte Theater und unsere Partnerschaft mit der norditalienischen Gemeinde Fontanella in der Provinz Bergamo.

Verstehen Sie sich selbst als Kulturschaffender?

Ich habe selbst immer in Theaterstücken mitgespielt. Leider komme ich in den letzten Jahren zeitlich nicht mehr dazu.

Gibt es etwas, worauf Sie als Kulturreferent von Valley besonders Stolz sind?

Spontan und ohne groß zu überlegen ist es die große Anzahl der Künstler aus allen Bereichen. Es ist wirklich beeindruckend, wie stark die Bürger unserer Gemeinde das Kulturleben prägen. Auf ihre lebendige Kulturarbeit in allen Gebieten kann die Kulturgemeinde Valley wirklich stolz sein.

Wie sieht denn dieses Kulturleben aus?

Gebündelt kann man das bei den Kulturtagen erleben. Was da auf die Beine gestellt wird, ist großartig. Die Vielfalt der künstlerischen Talente ist hier einzigartig. Sie reicht von der bildenden Kunst mit international bekannten Künstlern bis zum Schauspiel in den unterschiedlichen Theatergruppen, von der Brauchtums- und Trachtenpflege bis zu den Musikgruppen, von der Blasmusik bis zum Jazz, von Gesangsvereinen, dem Viergesang oder Solointerpreten bis hin zu unseren Kirchenchören. Tradition und Moderne werden in Valley gepflegt und gelebt. Kinder und Jugendliche wachsen bei uns in einem kulturellen Umfeld auf, dass Neues schafft, Traditionen bewahrt und zum Mitmachen anregt.

Wenn Sie das so beschreiben, dann möchte man am liebsten sofort in Ihren Ort ziehen. Gute Luft, die Ruhe des Landlebens und auch noch ein Kulturleben, das zum Mitmachen anregt. Gibt es denn einen Kulturbereich, der Ihnen besonders am Herzen liegt?

Nein, mir ist es wichtig, dass alle Bereiche der Kultur im öffentlichen Leben unserer Gemeinde sichtbar sind. Und, dass sie von den Bürgern wahrgenommen werden. Alle Kulturschaffenden spielen eine wichtige Rolle.

Gerne möchte ich noch einmal auf Ihre Partnergemeinde in Italien zu sprechen kommen. Wie kam es zu dieser Partnerschaft?

Die Partnerschaft mit Fontanella gibt es seit über 10 Jahren. Sie entstand während eines Oktoberfestbesuchs einer Gruppe aus Fontanella.

Wie kann man sich eine Gemeindepartnerschaft vorstellen?

Nun, zunächst ist der private Bereich zu nennen. Zwischen den Bürgern und Kulturschaffenden aus Valley und Fontanella haben sich viele Freundschaften entwickelt, die regelmäßig gepflegt werden.

Was ist für Sie in der Partnerschaft zu Fontanella besonders wichtig?

Im Mittelpunkt und besonders wichtig ist der jährlich stattfindende gegenseitige Besuch der Schulen, beziehungsweise der Austausch der Schüler untereinander. Man lernt Sprache und Kultur vor Ort kennen. Das führt dazu, dass Europa auch im Kleinen zusammenwächst. Das ist ein fester Bestandteil unserer Partnerschaft.
In letzter Zeit wird aber auch die schwierige wirtschaftliche Lage in Italien diskutiert und in Gesprächen unter den Gemeindevertretern verstärkt thematisiert.

Herr Hillmeier, vielen Dank für das Gespräch.

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