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Hannelore Schwalbach
Anderlmühle 7
83626 Valley

Tel. 08024 1269

kj.schwalbach(ät)t-online.de

Hannelore Schwalbach

Malerin

Die Valleyer Malerin Hannelore Schwalbach wird 1944 in Düren in Nordrhein-Westphalen geboren. Im Jahr 1966 heiratet sie den akademischen Bildhauer und Grafiker Karl-Jakob Schwalbach, der auch ihr Lehrer wird. Sie zieht nach München und erlernt das Handwerk des Schmuckdesigns. Schnell folgt die Eröffnung einer eigenen Werkstatt. 1972 zieht das Paar nach Valley in die Andreasmühle. Ab 1993 Beginn von Studien zur Malerei. Im Jahr 1998 verändert sich ihr Leben völlig. In Folge eines schweren Hörunfalls wird die Schmuckwerkstatt geschlossen. Fortan widmet sie sich ganz ihrer Malerei und Stille.

Ohne vorherige Zeichnungen geht es immer gleich an die Farbe und das Blatt. Arbeit in reinen Tönen in Rot, Grün und Erdfarben. Sie arbeitet in Öl und Acryl auf Leinwand oder Papier. Ihr eigentliches Medium ist Papier, „… gutes Bütten, das einen spezifischen Farbauftrag erlaubt“, so Hannelore Schwalbach. Denn auch in der Technik ist sie von Anfang an ganz eigen: Sie trägt die Farbe mit breiten oder schmalen Walzen auf. Strukturen scheinen durch, dünne Lasuren lassen Weiß durchblicken und die reine Farbe zieht den Blick an. Ihre Motive sind Tore, Brücken, Pfosten und überlagerte Farbbahnen, so genannte Schichtungen. Große stabile Tore, die doch allesamt nur Scheintore sind. Der Betrachter kann sie in beide Richtungen durchschreiten. Feststehende Pfosten, gedeckelt und stark. Unumstößlich. Brücken, architektonische Elemente in Grundzügen auf Weiß. Abstrakt mit einem Hauch Gegenständlichkeit. Frei für die Wahrnehmung und stille Versenkung in der Betrachtung.

Frau Schwalbach, was ist das Besondere an Ihrer Kunst?
Die Aussage.

Wo würden Sie Ihre Kunst am liebsten sehen?
Im Museum – Kunst lebt erst durch den Betrachter.

Was ist das Besondere daran, in Valley zu arbeiten?
Die Natur, das Leben am Fluss, an der Mangfall.

Was bedeutet Valley für Sie?
Die herzlichen Menschen hier. Man ist nicht allein. Die viele Unterstützung, welche mein Mann und ich in der Zeit meines Hörunfalls erlebten, war ergreifend. Persönliche Besuche, Briefe und Beistand von allen. Das trägt auch in schweren Zeiten. Das ist Valley.

Ausstellungen: 28. August (Vernissage, 19 Uhr) – 9. November 2014 „Schwalbach / Schwalbach“ im Stadtmuseum Bad Tölz; 1987 – 1998 zahlreiche internationale Schmuckschauen, Einzelausstellungen als Schmuckdesignerin bei Messen und in Galerien; 2002 Artehof Casa de Mais, Ausstellungsbeteiligung mit der Installation „Liegendes Tor“ – Basaltsäulen / „Brücken und Tore, Arbeiten auf Papier und Installation „Liegendes Tor“, Staatliches Hochbauamt, Traunstein; 2003 „Schichtungen“, Werkschau in der Anderlmühle, Valley; Ausstellungsbeteiligung „Kunst im E-Werk“, Tegernsee / 2004 „Brücken, Tore, Säulen“, Stiftskirche Weyarn; 2005 „Kreuz und Tore“, Kloster Benediktbeuern / 2006 „Kreuzwege“, DG Galerie, München; 2008 „Tore“, Leinwandbilder, Galerie Altevers, Holzkirchen/Obb.; „Tore, Brücken“, Galerie Bezirk Oberbayern, Kloster Benediktbeuern, Maierhof [Katalog zur Ausstellung, Text: Stefan Hirsch, 2008], 2009, 2011, 2013 Teilnahme Kulturtage Valley

Ankäufe: Landgericht Traunstein, Rathaus Weyarn, Kreissparkasse Miesbach (Rottach-Egern); Sparkasse in Waarkirchen, Deutscher Orden Weyarn: Refektorium „Großes Tor“, Priv. Sammlungen

Text: Dr. Helga Wäß

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